Flammende Hausschnecke, Limicolaria flammea
Landschnecke, Limicolaria flammea
Die LandschneckeLimicolaria flammea, die auch Flammende Hausschnecke genannt wird,stammt aus Afrika, dort istsiesehr weit verbreitet. Besonders in Nigeria und Guinea sind die Tiere häufig zu finden. Optisch sehr auffällig und auch namensgebendist das Flammenmuster auf dem Gehäuse welches allerdings in der Ausprägung sehr variabel ist.
Limicolaria flammea ist eine terraristrisch eher selten gehaltene Landschnecke aus der Familie der Achatschnecken. AlleAchatschnecken sind tolle Futterreste-Vertilger im Terrarium, sollten aber nicht zu diesem Zweck gehalten werden sondern die Tiere sollten schon auch artgerechtes Futter bekommen (siehe unten). Landschnecken sind sehr gesellig und ein Einzelhaltung wird ausdrücklich nicht empfohlen!
Diese Landschneckenwerden nicht so groß wie die Achatschnecke, sie erreichen nur bis zu 8 cm Gehäuselänge. Für 3 Tiere sollte dasTerrarium mindestens 60x30x30 cm gross sein und unbedingt über einen Deckel verfügen. Ein hoher Bodengrund aus Kokosnusssubstrat, Erde und Sand , gern auch mit einer Laubschicht, sollte ebenfalls gegeben sein. Für die gesunde Entwicklung der Schnecken sollte man unbedingt pro 10 Litern Bodensubstrat 20 g Kalk untermischen. Genügend große Terrarien können natürlich auch mit Moos, Holz oder Rindeaufgepeppt werden. Auf Steine sollte man verzichten: Wenn die Schnecke mal vom Deckel fallen sollte und auf einen Stein fällt kann das Gehäuse beschädigt werden! Eine Bepflanzung mit echten Pflanzen wirkt sich positiv auf das Klima im Terrarium aus, hier bieten sich beispielsweise Bromelien an. Die Tiere leben nicht gern im Dreck, man sollte das Terrarium möglichst sauber halten. Eine flache Wasserschale komplettiert die Einrichtung.
Alle Landschnecken sind gesellige undsehr friedliche Tiere, einegemeinsame Haltungmit anderen Arten, die keine Gefahr für die Schnecken darstellen, ist also kein Problem. Hierzu gehören z.B. Tausendfüsser, Käfer, kleine Mantiden, Phasmiden und auch kleine Krabben (Geosesarma). Natürlich sollten die gemeinsam gepflegten Tiere immer die gleichen klimatischen Asprüche haben und auch erst nach einer gewissen Quarantäne zusammengesetzt werden. Eine entsprechend angepasste Behältergrösse ist natürlich zu berücksichtigen.
Die Temperatur zur Haltung von Limicolaria flammea sollte22-30°C betragen (optimal sind ca. 26 Grad, über Nacht darf die Temperatur abfallen), die Luftfeuchtigkeit sollte immer bei etwa80-95% liegen. Dies erreicht man durch ggf. ehrmals tägliches sprühen mit einer Handsprühflasche.
Diese Schnecken fressen im Terrarium beispielsweise Salat, alle möglichenSorten Obst und Gemüse (keine Zitrusfrüchte!), Kürbis, Löwenzahn und Kräuter, gelegentlich kann in kleinen Mengen Fischfutterflocken oder Katzen/Hundefutter angeboten werden, auch geeignet zum decken des Proteinbedarfs der Tiere istungewürztes Hackfleisch.In der Natur fressen diese Schnecken bei Gelegenheit Aas um ihren Bedarf an tierischem Eiweißzu decken. Bitte immer auchSepiaschale anbieten damit die Tiere ihren hohen Calciumbedarf decken können!Der absolute Hit für die Tiere sind offenbar Süßkartoffeln, diese gelten als Leibspeise der schönen Schnecken! Eine Laubschicht (braunes Herbstlaub) auf dem Boden ist ein gern gesehener Snack für zwischendurch. Um keinen Kalkmangel entstehen zu lassen kann man das angebotene Futter gelegentlich mit Calciumcarbonat bestäuben, besser ist aber das aufkalken des Bodengrunds. Die Fütterung sollte zu etwa 60% aus pflanzlichen und zu 40% aus Proteinhaltigen (pflanzliches undtierisches Protein) Bestandteilen bestehen und so abwechslungsreich wie möglich sein. Bohnen sind sehr proteinhaltig und werden in der Regel gern gefressen.
Bei einer Pflege in Gruppen stellt sich die Zucht oft von selbst ein.Limicolaria flammea legen Eier im oder auf dem Bodengrund abaus denen dann rasch die Jungschnecken schlüpfen, ein Gelege kann bis zu 15 Eier umfassen.
| Telefon: | Terraristik: Telefonberatung (8.30-15.00 Uhr) und Anforderung aktueller Tier-Fotos per WhatsApp: 016099593364 |
|---|---|
| Temperaturbereiche: | Mäßig warm (22-23°C) – wenig zuheizen, Sehr warm (27-30°C) – viel heizen, Warm (24-26°C) – heizen |









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