Versteckt sich tags, wird in der Dämmerung aktiv und bleibt sehr friedlich
Bevorzugt weiches, leicht saures Wasser bei 24–28 °C und ruhige Strömung
Gut zu ruhigen Fischen; Zwerggarnelen und Winzlinge gelten aber als Beute
Nimmt sinkendes Frost- und Lebendfutter sowie feines Granulat zuverlässig
Milchstraßen-Trugdornwels, Tatia galaxias, 4-6 cm
| Deutscher Name: | Milchstraßen-Trugdornwels |
| Wissenschaftlich: | Tatia galaxias |
| Synonyme: | Galaxy Woodcat (Handelsname), Holzkatze, Holzwels; teils als Centromochlus geführt |
| Herkunft: | Nördliches Südamerika; ruhige Schwarzwasser-Nebenarme mit Wurzeln, Laub und Totholz |
| Gesellschafts-Aquarium: | gut geeignet mit ruhigen, nicht räuberischen Arten |
| Wasserwerte: | weich bis mittelhart; pH ~5,8–7,2 |
| Temperatur: | ca. 24–28°C |
| Beckengröße: | ab 80cm Kantenlänge |
| Bepflanzung: | schummrig, strukturiert; viele Röhren, Wurzeln, Laub, Hölzer |
| Futter: | karnivor; sinkendes Frost- & Lebendfutter, feines Granulat/Pellets |
| Geschlechts-Unterschiede: | Weibchen fülliger; Männchen mit modifizierter Afterflosse (Begattungsorgan) |
| Zucht möglich: | selten, aber möglich; Höhlenlaicher mit interner Befruchtung, keine Brutpflege |
| Maximale Größe: | etwa 6–8cm |
| Liefergröße: | ca. 3–5cm |
| Mit Garnelen verträglich: | nein; Zwerggarnelen werden als Beute betrachtet |
Herkunft des Milchstraßen-Trugdornwelses (Tatia galaxias)
Der zierliche Trugdornwels aus der Familie der Auchenipteridae bewohnt dunkle, schwachströmende Seitenarme nördlicher südamerikanischer Flusssysteme. Typisch sind weiches, huminstoffreichesSchwarzwasser, ausgedehnte Totholzbereiche, Wurzelknäuel und eine dicke Laubschicht. Die namensgebenden„Sternpunkte“ auf dem Körper wirken wie eine kleine Milchstraße und brechen im schummrigen Licht wunderschön.Als dämmerungs- und nachtaktiver Höhlenbewohner verlässt er tagsüber selten seine Verstecke, ist friedlich,scheu und gegenüber Artgenossen verträglich. Giftigkeit, Schutzstatus oder Meldepflicht sind für die Art nichtbekannt.
Milchstraßen-Trugdornwels vergesellschaften
Im Gesellschaftsbecken passt er hervorragend zu ruhigen, kleinbleibenden Fischen, die nicht an Flossen zupfen:z.B. friedliche Salmler, Zwergbärblinge, Panzerwelse oder kleine L-Welse. Aktive Räuber, hektischeOberflächenfische und neugierige Buntbarsche stressen ihn. Er zeigt sich deutlich mutiger in einer Gruppevon fünf bis mehr Tieren; dann sind kurze Ausflüge auch bei gedämpftem Tageslicht zu beobachten.
Passende Wasserparameter
Weiches bis mittelhartes Wasser mit leicht saurer Reaktion bekommt der Art am besten (pH ~5,8–7,2).Regelmäßige Teilwasserwechsel, gute Sauerstoffversorgung und möglichst geringe Keimdichte fördern Vitalitätund Farben. Leitwert und Härte dürfen niedrig sein; extreme Schwankungen sollte man vermeiden.
Haltungstemperatur
Optimal sind 24–28°C. Höhere Temperaturen steigern zwar die Aktivität, verkürzen aber auf Dauer dieLebenserwartung; im Zweifel die untere Hälfte des Bereichs wählen und konstant halten.
Die Beckengröße für Tatia galaxias
Ab 80cm Kantenlänge lässt sich eine strukturreiche Umgebung schaffen. Entscheidend sind Verstecke:enge Röhren (Kokos, Bambus, Ton), verzweigte Wurzeln, Holzstücke und dunkle Zonen. Gedämpfte Beleuchtung durchSchwimmpflanzen oder Tannine nimmt Scheu und bringt das Punktmuster zur Geltung. Feiner Sand oder kleinrerKies schont Barteln und erleichtert das Ruhen auf dem Bodengrund.
Bepflanzung
Robuste, schattenverträgliche Arten wie Javafarn, Anubias, Bolbitis oder Cryptocorynen passen ideal.Wichtig ist die Struktur, nicht die Dichte: Unterstände, Höhlen und Blätter als Deckung sind wichtigerals ein „Garten“. Eine Laubschicht (Seemandel, Buche, Eiche) sorgt für Mikrofauna und fördert dasnatürliche Suchverhalten in der Dämmerung.
Das Futter für Milchstraßen-Trugdornwelse
In der Natur werden kleine Wirbellose und Larven aufgelesen. Im Aquarium nimmt die Art am bestensinkendes Futter: Artemia-Nauplien, Cyclops, Mückenlarven, feines Granulat und Micro-Pellets.Füttern Sie abends und in der Dämmerung; dann ist der Wels aktiv und konkurriert weniger mit tagaktivenBeckenpartnern.
Geschlechtsunterschiede
Ausgewachsene Weibchen wirken fülli
| Temperaturbereiche: | Sehr warm (27-30°C) – viel heizen, Warm (24-26°C) – heizen |
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